Jeder Lauf hat eine Geschichte …

Jeder Lauf hat eine Geschichte. Oder auch mehrere.
Die Geschichte vom KÖLNPFAD ist lang …

Der KÖLNPFAD wurde vom Kölner Eifelverein markiert und ist ein Wanderweg, der im weiten Bogen insgesamt 171 Kilometer weit um die schöne Stadt Köln führt.
Köln ist, das sei Nicht-Kölnern verraten, für uns natürlich „die schönste Stadt der Welt“.
Und in Köln, im jecken Kölle, geboren zu sein, dort zu wohnen und auch nur an Kölle zu denken, das ist, auf gut Köllsch, „e Jeföhl“ und daher lieben wir alles, was mit der Stadt, mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Dom, und mit dem sportlichen Aushängeschild der Stadt, dem „Effzeh“, dem 1. FC Köln, zusammenhängt.

Und dieser Weitwanderweg sollte ursprünglich in 13 Etappen zu bewandern sein und an jedem Etappenbeginn und -ende gibt es nahegelegen eine Haltestelle der KVB, der Kölner Verkehrs Betriebe. Aber alle 13 Etappen nonstop Laufen? Geht das?

Geht nicht, gibt’s nicht, oder?
Also fragte 2009 der damalige DUV-Sportwart Wolfgang Olbrich eine kleine Schar von Ultraläufern, ob die Stadtumrundung in einem Stück möglich ist oder nicht. Ich, TOM, war damals dabei und konnte in 23:50 Stunden finishen.
2011 fragte Wolfgang noch einmal, danach aber wurde diese Frage von ihm nicht mehr gestellt.

Schreckliche Jahre brachen also an rund um Köln, Jahre, in denen die Läufer*innen nicht wussten, wo sie Laufen sollten, wenn sie in der Kölner Peripherie Laufen wollten.

Also habe ich, TOM, 2015 die Idee wieder aufgegriffen und den KÖLNPFAD als jährliches Event im Ultralaufkalender etabliert. „Leicht geht anders“ hatte ich damals gesagt und ich habe die Heizung kräftig angestellt und die Temperaturmarke auf den höchsten Wert gestellt, den Köln jemals hatte, seit es Wetter- und Temperaturaufzeichnungen gibt. 42 Grad gab es zu meiner Premiere, im Schatten, versteht sich.

Beim KÖLNPFAD 2016 war es kaum weniger heiß.
Aber zum Glück gibt es sei 2016 mit Thorsten Klenke und mir, TOM, eine Doppelspitze in der Organisation. Und weil diese Doppelspitze so gut geklappt hat, bauten wir das Event auf dem KÖLNPFAD mit dem neuen 110 km Bewerb „10×11 KÖLNPFAD“ ein Stück weiter aus.

2017 war es dann nass und eher kühl, wieder keine optimalen Wetterbedingungen.
Aber wenn es einfach wäre, dann würde es ja auch Fußball heißen …
2017 kam der 75 km Bewerb „KÖLSCHE NAACHSCHICHT“ dazu, neben dem KÖLNPFAD 171, dem 10×11 KÖLNPFAD und dem Staffelbewerb KÖLSCHER KLÜNGEL nunmehr vierte Bewerb auf der schönen Strecke des KÖLNPFAD.

2018 war es dann wieder trocken und sehr, sehr warm. 32 Grad zeigte das Thermometer immerhin, kein Hitzerekord, aber eben doch sehr warme Sommertemperaturen. Aber einen Meilenstein haben wir 2018 doch gesetzt, indem wir vier Wanderveranstaltungen (100 km UltraWandern, 50 km WeitWandern „Daylight“, 50 km WeitWandern „into the night“ und 35 km Dämmerwandern) dazu genommen haben, natürlich auch auf dem KÖLNPFAD, wenngleich an anderen, späteren, Startorten. Aber mit dem gleichen Ziel, der Trail-City im Thuleweg.
Die Webseite zum Wanderevent findest Du übrigens hier: www.koelnpfadultrawandern.wordpress.com

Für Thorsten und mich, TOM, zählt übrigens der KÖLNPFAD 2015 als unsere Premiere, unsere „Nummer 1“, die beiden Austragungen 2009 und 2011 unter anderen Bedingungen und im kleinsten Rahmen zählen wir nicht mit.
Und so wird 2019 eben die 5. Austragung des KÖLNPFAD sein, ein erstes kleines Jubiläum. Und ein Grund zu feiern. Finden wir jedenfalls …

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