10×11 KÖLNPFAD

10x11

Echte Fründe ston zesamme,
ston zesamme su wie eine Jott un Pott.
Echte Fründe ston zesamme,
es och dih Jlück op Jöck un läuf dir fott.
Fründe, Fründe, Fründe en dr Nut
jon ‚er hundert, hundert op e Lut.
Echte Fründe ston zesamme,
su wie eine Jott un Pott.

(aus „Echte Fründe“ vom Höhner)

Wo würden „Echte Fründe“ am liebsten in Kölle starten, wenn sie auf einen langen Lauf gehen?
Das war die Frage, die wir uns gestellt haben. Und für uns gab es keine andere Antwort als „am Effzeh-Stadion“! Also am RheinEnergieStadion, dort, wo der geliebte 1. FC Köln für uns schon immer der „gefühlte Fussballmeister“ war, dort, wo „der Effzeh“ die Gegner nass macht.
So also ist die Geschichte, wie es zum Startort des „10×11 KÖLNPFAD“ kam.

Aber was hat es mit der Zahl „11“ auf sich?

Die Zahl „Elf“ im Kölner Karneval

Die Zahl „11“ gilt allgemein als närrische Zahl und spielt im Laufe des Karnevals eine große Rolle: Am 11.11. um 11.11 Uhr startet alljährlich die „Fünfte Jahreszeit“. Den Vorsitz bei jeder Karnevalssitzung hat der sogenannte Elferrat. Die Sitzungen selbst, aber auch Karnevalsumzüge beginnen offiziell meist 11 Minuten nach einer vollen Stunde. So mancher Karnevalsverein hat eine „11“ in seinem Wappen.
Wieso das?
Zum Ursprung dieser Zahlensymbolik gibt es verschiedene Ansichten. Es gibt eine Reihe von Zahlen, denen von seitens der Religion eine besondere symbolische Bedeutung beigemessen wird. Die „Elf“ gilt dabei als Zahl der Maßlosigkeit, der Sünde, sogar als teuflische Zahl. Im Mittelalter kennzeichnete sie Menschen außerhalb der Sittengesetze. Der Bezug zum Karneval als einem Fest, bei dem es ausgelassen und nicht immer christlich zugeht, ist leicht herzustellen. Darüber hinaus ist die 11 auch eine „Schnapszahl“, die als solche Symbolzahl der Narren sein kann. Eine andere Interpretation geht dahin, die Zahl „Elf“ sei ein Initialwort aus der Französischen Revolution (e = égalité, l = liberté, f = fraternité). Letzteres ist zwar sympathisch, aber nicht wirklich einleuchtend.
Bei der Wiederbelebung des rheinischen Karnevals Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die 11 jedenfalls als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen unter der Narrenkappe versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins. Die Tatsache, dass die Karnevalssaison am 11.11. eröffnet wird, hängt möglicherweise auch mit einem 40-Tage-Rhythmus zusammen, der im Jahreslauf zwischen bestimmten Festen regelmäßig auftritt. Vom 11. November, an dem auch St. Martin gefeiert wird, sind es genau 40 Tage bis zum Winteranfang, der zeitlich fast mit Weihnachten zusammenfällt. Am 11. November begann früher das 40tägige Weihnachtsfasten. Von Weihnachten an sind es wiederum 40 Tage bis zum Festtag Maria Lichtmess (2. Februar), der zugleich im Kalender der frühest mögliche Termin für den Karnevalsdienstag ist, den Vortag der Fastenzeit. Noch einmal trennen Fastnacht 40 Tage von Ostern, dem wiederum 40 Tage später Christi Himmelfahrt folgt.
Nach einer anderen Deutung ist der 11. November der Tag, an dem in früheren Zeiten die landwirtschaftlichen Betriebe ihre Arbeit bis zum Frühjahr einstellten. Knechte und Mägde bekamen an diesem Tag ihren Lohn ausgezahlt und feierten mit dem Geld ein ausgelassenes Fest.

Zehn Mal diese 11K laufen, also insgesamt 110K weit, das ist Dein Ziel beim „10×11 KÖLNPFAD“. Vom „Effzeh-Stadion“ bis zur allen Bewerben gemeinsamen Ziellinie in der Bezirkssportanlage Thuleweg in Köln.

Und dabei siehst Du wahrscheinlich die schönsten Teile des KÖLNPFAD, den Kölner Grüngürtel hinter dem Stadion, sehr viel Rhein, erst Richtung Norden, dann noch mehr Rhein Richtung Süden, den Königsforst, das Bensberger Schloss …

Startzeit „10×11 KÖLNPFAD“: Samstag, 01. Juli 2017, 10.00 Uhr.
Zielschluss: Sonntag, 02. Juli 2017, 08.00 Uhr (22 Stunden)

Also, jetzt verdiene Dir die „10×11 KÖLNPFAD“-Gürtelschnalle, den ganz besonderen Buckle, der speziell für diesen Bewerb ganz neu gestaltet wurde. Träger dieses Buckles haben Köln und den Frohsinn stets bei sich.
Mir Dir rechnen wir fest, oder täuschen wir uns da?

Schau Dir doch die Ausschreibung an.
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