Wien Rundumadum

Lange und weit herum um die „schönste Stadt der Welt“, um KÖLLE herum, 171 K.
So weit, so gut.
Aber … Herausforderung angenommen …
Lange und weit herum um die Stadt, die laut der Wiener Kultband „Wiener Blond“ „eigentlich ein Museum“ ist, um WIEN herum, 130 K, die „Ganze G´schicht“.Dabei ist der „Wien Rundumadum“ eher ein Erlebnislauf und kein Wettkampf! Der Spaß am Trailrunning und das Erleben der Natur stehen dort im Vordergrund. Dennoch gibt es eine Zeitnahme und ein Ranking, es gibt Kategorien „Gold“, „Silber“ und „Bronze“.


Christoph Mintgen, Volunteer beim KÖLNPFAD 2015 und Läufer bei der KÖLSCHEN NAACHSCHICHT 2017 und Thomas „TOM“ Eller, haben den „Wien Rundumadum“ 2015 gemeinsam bewältigt, in knapp 17 1/2 Stunden, damals  noch in der „Gold“ Kategorie. Aber die Zeitenvorgaben sind seither etwas verschärft worden …Immerhin bis zu 500 Sportler*innen (in der Gesamtsumme aller Bewerbe – „Ganze G´schicht“, „Halbe G´schicht“, „Kurze G´schicht“ und den Staffeln „Ganze gmischte G´schicht als 2er, 3er, 4erm 5er oder 6er Staffel sowie „Halbe gmischte G´schicht als 2er, 3er oder 4er Staffel) werden dort auflaufen,  hoffentlich auch viele KÖLNPFAD-Läufer*innen.
Die erste Hälfte der Strecke ist sehr trailig und hügelig, die zweite Hälfte dient dem Erreichen einer akzeptablen Gesamtlaufzeit. Schön sind definitiv beide Hälften, unser Focus aber liegt auf der Natur und Tierwelt der ersten Hälfte.

2018 wird es sogar einen Gesamtwertung zwischen dem KÖLNPFAD und dem „Wien Rundumadum“ geben – und ein gemeinsames Finisher-Shirt für die Doppelstarter.
Wir freuen uns drauf!

Anmelden?
Entweder direkt über deren ONLINE-ANMELDUNG oder, vielleicht noch besser und einfacher, über uns: thomas.eller@marathonundlaenger.de

Lyrics: Wiener Blond – Der letzte Kaiser

Du bist keine Stadt, eigentlich bist Du ein Museum,
Dein Ruf er eilt Dir nach und nicht voraus,
Du hast die Flexibilität von einem Fließbandgerät
und manchmal hält ma das ja eigentlich kaum aus.
Aber mir geht’s da so wie jedem echten Wiener,
mit den Jahren lernt man vieles zu verzeih‘n.
Wenn in der Ubahn einer lauthals in sein Handy schimpft,
dann weiß ich, ja, hier bin ich daheim.

Wien, Wien, nur Du allein darfst zu mir so goschert und grantig sein
Weil Du bist jedem guten Ratschlag stets erhaben,
Deine Arroganz ist nüchtern selten zu ertragen
und trotzdem bist Du mir ein echter Freund und ich zieh‘ vor dir meinen Hut,
weil Du bist vollkommen out – aber du stehst dazu.
Oh Wien, der letzte Kaiser bist Du.

Geht den Wienern einmal blöderweis‘ der Treibstoff aus,
werdn’s rabiat, denn ohne Wein trocknet man aus.
Dort beim Wirtn „zum Faschiertn“ brennt ein Lamperl,
gemma rein, wenn er zusperrt simma bös und gehn nach Haus.
Ständig leichte Unzufriedenheit, weil uns der Alltag nimmer g’freut,
wir nehmen uns die Zeit zum Raunzen.
Der Grund dafür erschließt sich nicht, weil diese Stadt doch für sich spricht,
s’ist eh so leiwand hier – komm gemma daunzen!

Wien, Wien nur Du allein …. bis zu dem Tag, an dem deine Fiaker nimma fahr’n
und die Geig’n nimma Walzer spieln zum neichn Joahr,
bis dass da letzte Wüschtla schließt und ein Kebap Standl wird
und sich das Sackerl für dein Gackerl flächendeckend etabliert –
Weil ich Dich kenn‘, weiß ich das daleb ich nimma. Weil, des is quasi für immer.

Wien, Wien nur Du allein darfst zu mir so goschert und grantig sein,
weil Du bist jedem guten Ratschlag stets erhaben.
Deine Arroganz ist nüchtern selten zu ertragen
und trotzdem bist Du mir ein echter Freund und ich zieh vor Dir meinen Hut,
weil Du bist zwar ständig b’soffn – aber stehst dazu.
Oh Wien, der letzte Kaiser bist Du.